Vorname für weiblich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift wurde automatisch generiert und kann bei seltenen Namen abweichen.
Almut ist eine selbstständig gewordene Kurzform von Adelmut. Die herangezogenen Namensquellen verbinden althochdeutsch adal mit muot, also „edel“ mit „Sinn, Gemüt“ oder „Gesinnung“. Die Formgeschichte wird durch eine konkrete hessische Überlieferung ergänzt. Das Ökumenische Heiligenlexikon berichtet von Almut, auch Almud, die der Überlieferung nach mit ihrer Schwester Digmund um 1015 das Kanonissenstift Wetter gründete und dessen erste Äbtissin wurde.
Der früheste in der erhaltenen Sachüberlieferung sichtbare Namensanker ist nicht die moderne Schreibweise. Auf dem sogenannten Gründerstein der Stiftskirche stehen nach dem Heiligenlexikon die Namen Almudis und Digmund; der Stein stammt aus dem 13. Jahrhundert. Almudis ist nicht die exakte Schreibweise Almut, sondern eine ältere flektierte Form. Die Lebensgeschichte der Gründerin bleibt legendarisch und ist nicht mit einer zeitgenössischen Biografie gleichzusetzen. Der katholische Kalender führt Almut beziehungsweise Adelmut am 12. März. Moderne Formen Almut, Almud und Almuth sollten deshalb von der epigrafisch überlieferten Form Almudis und von der späteren Kalendertradition getrennt werden.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Bayern | 2024 | Weiblich | 375 | 195 (1955, Nordrhein-Westfalen) | Faminino Popularitätsindex |