Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Giselle ist eine französische Graphie der germanischen Namensgruppe um gisal Geisel, Pfand. Behind the Name und die französische Wikipedia führen sie auf dieses Glied zurück. Die im Französischen häufigere historische Form ist Gisèle. Nominis behandelt Gisèle, nicht Giselle, als eigene Prénoms-Seite.
Die Vorform steht im 8. Und 9. Jahrhundert als Gisla und Gysla. DMNES belegt um 823 Gysla im Polyptychon des Irminon. Die Schreibung Giselle wurde im englischsprachigen Raum vor allem durch das Ballett Giselle von 1841 bekannt, mit Libretto von Théophile Gautier und Musik von Adolphe Adam. Behind the Name hält fest, dass der Name im Mittelalter in Frankreich vorkam, im Englischen aber erst im 20. Jahrhundert regelmäßig als Vorname gebraucht wurde. Die Ballettfigur ist eine literarische Namensform, kein Erstbeleg des Rufnamens. Nominis behandelt Gisèle, nicht Giselle. Das Bistum Augsburg führt Giselle jedoch ausdrücklich unter den Namenstagen der seligen Gisela von Ungarn am 7. Mai.
Keine bekannten Namensträgerinnen und Namensträger.