Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Rangsignal für weibliche Namen in Deutschland, Wuppertal, im Jahr 2017. Als Quelle dient Wuppertal Open Data.
Die Lautschrift wurde automatisch generiert und kann bei seltenen Namen abweichen. Diese deutsche Aussprachehilfe kann von der Aussprache in der Herkunftssprache abweichen.
Gizella ist die ungarische Form des althochdeutschen Frauennamens Gisela. Der Stamm ist althochdeutsch gisal, auch gīsal. Köblers Wörterbuch übersetzt Geisel, Bürge, Unterpfand. Belege stehen in Glossen seit dem Anfang des 9. Jahrhunderts und in Personennamen. Die wissenschaftliche Form der althochdeutschen Grundlage ist gisal bzw. gīsal. Die ungarische Schreibung Gizella ist eine spätere Orthografie, keine althochdeutsche Handschrift.
Ein in den geprüften Quellen sicher identifizierter historischer Trägerinnenbeleg der ungarischen Namensgestalt ist die bayerische Herzogstochter, die Stephan I. von Ungarn heiratete. Zeitgenössische lateinische Quellen nennen sie Gisela. Die ungarische Form Gizella ist die in Ungarn übliche Wiedergabe derselben Person. Sie starb nach der Überlieferung am 7. Mai 1065 in Passau. Das Ökumenische Heiligenlexikon und die Mindszenty-Stiftung setzen den Gedenktag auf den 7. Mai.
Althochdeutsche Sprachform, lateinische Urkundenform Gisela und ungarische Schreibung Gizella bleiben zu trennen. Behind the Name führt Gizella ausdrücklich als ungarische Form und nennt denselben ungarischen Namenstag. Ein älterer epigrafischer Beleg genau Gizella lag in den geprüften Quellen nicht vor.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Wuppertal | 2017 | Weiblich | 443 | 443 (2017, Wuppertal) |