Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Gusta ist in den bekannten nordischen Lexika keine eigenständige wikingerzeitliche Vollform, sondern eine Kurzform. Nordic Names bestimmt sie als Kürzung von Namen, die mit Gust- beginnen oder auf -gusta enden, also vor allem von Gustava. Die Bedeutung Stütze der Goten gehört damit zur Langform Gustav, nicht zu einem eigenen Stamm Gusta. Isof erklärt Gustav als umstritten. Eine Deutung lautet Götarstab, eine andere nordwestslawisch Gostislav.
Die weibliche Langform Gustava ist in Schweden nach Otterbjörk und Brylla, zitiert bei Nordic Names, seit 1672 belegt. Eine gleich alte Urkunde der isolierten Kurzform Gusta fehlt in denselben Artikeln. Nordic Names nennt für Norwegen das späte 19. Jahrhundert und die Jahre 1900 bis 1905 als stärkste Nutzungszeit, ohne eine mittelalterliche Einzelurkunde. Ein datierter Anker der Namensfamilie ist damit Gustava 1672, nicht die Silbe Gusta selbst. Als neuzeitliche Trägerin der exakten Form ist Gusta Dawidson Draenger belegt, geboren 1917 in Krakau. Ein eigener Namenstag der Kurzform Gusta steht in den bekannten Kalendern nicht.
Keine Rangdaten bekannt.
Kein Namenstag bekannt.