Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Imanol ist die baskische Form des biblischen Namens Immanuel. Die Euskaltzaindia, die Königliche Akademie der Baskischen Sprache, wird im Wiktionary-Eintrag als Quelle für die Namensform genannt. Dort wird Imanol aus dem hebräischen עִמָּנוּאֵל, ʿImmānūʾēl, erklärt, „Gott ist mit uns“. Anders als eine bloße Lautübertragung folgt Imanol der baskischen Namensbildung und ist als eigenständige Form des religiösen Namens etabliert.
Die Quellen nennen Sabino Arana als Schöpfer oder maßgeblichen Präger der modernen Form. Arana lebte von 1865 bis 1903, doch aus den bekannten Seiten ergibt sich kein einzelnes Jahr für die erste tatsächliche Vergabe an ein Kind. Die baskische Namensgeschichte von Imanol kann daher zeitlich nur in den Kontext der baskischen sprachlichen Erneuerungsbewegung des späten 19. Und frühen 20. Jahrhunderts eingeordnet werden. Imanol Arias belegt die internationale moderne Nutzung. Ein früherer hebräischer Bibelbeleg gehört zum Namen Immanuel und darf nicht als Erstbeleg der baskischen Schreibweise ausgegeben werden.
Kein Namenstag bekannt.