Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Isak ist eine nordische Schreibweise des biblischen Namens Isaak. Das schwedische Institut für Sprache und Volkskunde führt Isak auf die hebräische Form Jitschāq zurück und verbindet sie mit Lachen oder einem Lächeln. In seiner Namensübersicht nennt das Institut einen schwedischen Beleg aus dem Jahr 1292. Damit liegt für Isak ein konkret datierter historischer Hinweis auf die nordische Form vor. Er sagt allerdings nichts darüber aus, wann der biblische Name insgesamt entstand.
Die Form Isak folgt der nordischen Orthografie und steht neben dem deutschen Isaak sowie dem internationalen Isaac. Im schwedischen Kalender ist Isak am 19. Dezember eingetragen. Über die Literatur wurde der Name auch außerhalb Skandinaviens bekannt. Isak Dinesen war das Pseudonym der dänischen Schriftstellerin Karen Blixen und machte die Form weltweit sichtbar. Der Beleg von 1292 ist der früheste konkret genannte Nachweis in der bekannten schwedischen Quelle. Die weitere Verbreitung des Namens verlief über Bibelübersetzungen und regionale Schreibtraditionen.