Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Lino ist die italienische Namensform, die Treccani beim römischen Bischof Linus verwendet. Die päpstliche Enzyklopädie macht damit einen konkreten italienischen Gebrauch sichtbar, datiert aber nicht, wann Lino als eigenständiger Vorname aus der lateinischen Form hervorging. Treccanis Wörterbuch führt daneben lino als italienisches Wort für Flachs und leitet es von lateinisch linum ab. Das erklärt die in Namenslisten vermerkte Flachsdeutung, beweist aber keine direkte persönliche Namensbildung.
Lino Ventura und Lino Banfi bestätigen die exakte moderne Form in Italien und Frankreich. Ihre überprüften Biografien sind Namensträgerbelege, jedoch keine antike Erstquelle für den Vornamen. Eine datierte Urkunde, Inschrift oder frühe Taufquelle mit Lino als persönlichem Namen konnte bislang nicht sicher bestimmt werden. Der italienische Gebrauch ist somit gut sichtbar, seine eigenständige Anfangsdatierung bleibt offen. Der katholische Namenskalender liefert für Lino keinen exakten Tageseintrag.
Kein Namenstag bekannt.