Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Melinda ist eine englische und ungarische Vornamensform, deren Bildung im 18. Jahrhundert angesetzt wird. Behind the Name erklärt sie als Verbindung von Mel mit dem Suffix inda. Als mögliche Anregung wird Belinda genannt. Diese Erklärung beschreibt eine neuzeitliche Namensbildung und keine direkte altgriechische Fortsetzung. Die genannte Bedeutung „Die Honiggleiche“ knüpft dagegen an Mel und damit an Melissa oder Melanie an. Sie ist als Bedeutungsdeutung kenntlich zu machen, nicht als wörtlicher Beleg für die Bildung.
Katona Józsefs überarbeitete Fassung des Dramas Bánk bán ist auf 1819 datiert und führt die Figur Melinda im Personenverzeichnis. Im Vorwort erklärt Katona, dass die Figur in einer früheren Fassung Adelajd hieß und später Melinda genannt wurde. Der Katalog der Katona-József-Bibliothek verzeichnet die erste Druckausgabe als Pest, Trattner, [1820] 1821; Magyar Posta datiert die Druckveröffentlichung auf 1820. Damit ist 1819 die datierte Textfassung, während 1820 beziehungsweise 1821 die bibliografische Druckangabe bezeichnet. Der literarische Beleg dokumentiert die exakte Schreibweise, beweist aber keinen weltweiten Erstgebrauch. Melinda French Gates zeigt die moderne internationale Verwendung. Die bekannten Kalender nennen den 29. Oktober und den 2. Dezember.