Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Mellita ist durch eine lateinische Grabinschrift vom Magdalensberg konkret bezeugt. Das Grazer Institut für Alte Geschichte datiert die Marmorplatte in die erste Hälfte des ersten Jahrhunderts nach Christus. Der Text nennt Poblicia Mellita und liefert damit einen erhaltenen epigrafischen Personenbeleg der Form Mellita. Das lateinische Adjektiv mellītus, mellīta bedeutet „honigsüß“ und erklärt die sprachliche Bedeutungsrichtung des Inschriftentextes.
Die griechische Referenzform Μέλιττα, Melítta, ist davon zu trennen. Sie wird als attische Variante von Melissa beschrieben, ist aber nicht automatisch mit der lateinischen Schreibung Mellita identisch. Für den Datensatz wird deshalb die Primärinschrift als maßgeblicher Beleg der exakten Form verwendet. Eine griechische Herkunft der lateinischen Inschrift wird nicht behauptet. Die unveränderte Form ist damit historisch gesichert, während eine weitergehende sprachliche Verbindung offenbleibt. Ein eigener Namenstag und eine öffentlich bekannte Trägerin der exakten Form wurden nicht belegt.
Keine Rangdaten bekannt.
Kein Namenstag bekannt.
Keine bekannten Namensträgerinnen und Namensträger.