Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Rilla ist als eigenständige literarische Form in L. M. Montgomerys Roman Rilla of Ingleside nachweisbar. Der von Project Gutenberg zugängliche Text erschien 1921 und nennt die jüngste Tochter von Anne und Gilbert Blythe Rilla. Im Roman wird erklärt, dass ihr vollständiger Name Bertha Marilla Blythe lautet, im Alltag aber Rilla verwendet wird. Damit ist die exakte Schreibweise im literarischen Gebrauch klar dokumentiert.
Der Text ist eine Primärquelle für die Figur und ihren Namen, nicht automatisch für den Beginn privater Vornamensvergaben. Behind the Name führt Rilla als Kurzform und nennt weitere Deutungen, doch die überlieferte althochdeutsche Bedeutung „der Bach“ wird durch Montgomerys Roman nicht gestützt. Marilla ist die verwandte Langform innerhalb der Figurengeschichte und keine alternative Schreibweise desselben Belegs. Rilla Askew zeigt die spätere reale Verwendung. Für die Namensgeschichte ist der Roman von 1921 der belastbare literarische Anker.
Kein Namenstag bekannt.