Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Für Sorin liegt ein datierter literarischer Textbeleg vor. Die digital reproduzierte Ausgabe von Nicolae Beldiceanus Gedicht „Sorin“ ist dem Jahr 1893 zugeordnet. Der Text verwendet die Form Sorin sowie die Anrede Sorine für eine Figur, die der Sprecher betrauert. Damit ist die Schreibweise in einem rumänischen literarischen Werk des 19. Jahrhunderts belegt. Der früheste bekannte Textbeleg ist eine literarische Verwendung, keine Geburtsurkunde und keine zeitgenössische Standesamtsnotiz. Die literaturwissenschaftliche Bibliografie der Universität Florenz führt Beldiceanus Gedichtband Poezii ebenfalls für Iași 1893.
Dexonline beschreibt Sorin als rumänische Vornamensform und nennt die Popularisierung durch Beldiceanus Gedicht. Behind the Name stellt eine mögliche Verbindung zum rumänischen soare, „Sonne“, her. Diese Etymologie ist als Erklärung gekennzeichnet und nicht mit dem literarischen Beleg gleichzusetzen. Sorina ist eine eigene weibliche Bildung. Eine ältere Personenurkunde wurde bislang nicht gefunden. Der Textbeleg von 1893 sichert daher die historische Verwendung der exakten Form, ohne eine lückenlose Entstehung oder die absolute Erstnennung zu behaupten.
Kein Namenstag bekannt.
Keine bekannten Namensträgerinnen und Namensträger.