Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Tess ist als exakte literarische Form in Thomas Hardys Tess of the d’Urbervilles überliefert. Der Project-Gutenberg-Datensatz führt den Roman mit dem Publikationsjahr 1891; der Volltext verwendet Tess durchgehend für die Hauptfigur. Damit liegt ein klarer Primärtextbeleg der Schreibweise vor. Der Romantext dokumentiert eine Figur und nicht automatisch den Beginn privater Vornamensvergabe.
Behind the Name verbindet Tess mit Theresa und niederländischen Kurzformen. Die weiter zurückreichende Form Therasia und ihre Etymologie sind in Namensquellen nicht eindeutig, weshalb die häufige Deutung nicht als gesicherte Wortbedeutung übernommen wird. Hardys Titel und Figurenname tragen dagegen die konkrete englische Form. Spätere reale Trägerinnen wie Tess Holliday bestätigen den modernen Gebrauch, sind für den historischen Anker aber nicht erforderlich. Die exakte literarische Attestation von Tess ist deshalb für 1891 quellenbasiert bestätigt.
Kein Namenstag bekannt.