Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Valdemar ist eine skandinavische Form von Waldemar und wird auch als Entsprechung des slawischen Vladimir verwendet. Die Namensgeschichte verbindet die germanischen Elemente für Herrschaft und Ruhm. In Skandinavien wurde der Name im 12. Jahrhundert durch den dänischen König Valdemar I. Bekannt. Er trug den Namen nach seinem mütterlichen Großvater, dem Kiewer Großfürsten Vladimir II. Dadurch treffen germanische und slawische Namenslinien in einer konkreten politischen Familiengeschichte aufeinander.
Der früheste in dieser Namensgeschichte klar eingegrenzte Beleg ist die Verwendung durch Valdemar I. Im dänischen Königshaus des 12. Jahrhunderts. Das ist ein historischer Namensträger und keine Behauptung über die allererste Lautform in jeder Region. Die Namensquelle führt außerdem regionale Kalenderdaten an. Genannt werden der 27. Mai in Tschechien sowie der 18. April in Estland, Finnland und Schweden. Die männliche Form bleibt in den Quellen eindeutig.