Weiblicher, männlicher und geschlechtsneutraler Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Jede Zeile zeigt eine Schreibweise mit Geschlecht, Herkunft und Bedeutung.
Valentine hat im Namensgebrauch mehrere klar zu trennende Ebenen. Die englische männliche Form Valentine geht auf das römische Cognomen Valentinus zurück, das wiederum mit Valens und dem Bedeutungsfeld stark, kräftig und gesund verbunden ist. Die französische weibliche Form Valentine ist die feminine Bildung zu Valentinus. Beide tragen dieselbe Schreibweise, gehören aber zu unterschiedlichen Sprachkontexten. Die englische Form ist seit dem 12. Jahrhundert gelegentlich belegt und erscheint 1594 als Figur in Shakespeares „Two Gentlemen of Verona“.
Der früheste in der Namensquelle genannte Beleg der englischen Form liegt damit im 12. Jahrhundert. Er betrifft eine regionale Sprachverwendung und nicht automatisch die französische weibliche Form. Die französische Künstlerin Valentine Hugo ist ein belegtes Beispiel für die exakte Schreibweise. Der heilige Valentin gehört zur christlichen Überlieferung, doch sein historisches Profil ist nicht in allen Quellen gleich ausführlich. Kalenderangaben nennen den 14. Februar im englischen christlichen Zusammenhang sowie den 25. Juli in Frankreich und den 14. Februar in Griechenland.