Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Jede Zeile zeigt eine Schreibweise mit Geschlecht, Herkunft und Bedeutung.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Zsofia ist die unakzentuierte Schreibweise der ungarischen Form Zsófia. Behind the Name führt Zsófia als ungarische Form von Sophia und nennt Szófia sowie Szofi als verwandte Formen. Die zugrunde liegende griechische Schreibweise lautet Σοφία, die wissenschaftliche Transliteration Sophía. Daraus ergibt sich die Bedeutung „Weisheit“. Im Ungarischen markiert der Akut in Zsófia die Vokallänge. Zsofia ohne Akzent begegnet dagegen in internationalen Texten und technischen Umgebungen, während Zsófia die reguläre ungarische Schreibung bewahrt. Beide Schreibweisen bezeichnen im vorliegenden Sprachzusammenhang dieselbe Namensform, sollten aber nicht zu einer scheinbar antiken Form zusammengezogen werden.
Für Zsofia und Zsófia konnte bislang kein sicher datierter früher Beleg genau dieser ungarischen Schreibweise gefunden werden. Die griechische Sophia ist deutlich älter, liefert aber keine erste Nennung der ungarischen Form. Die ungarische Archäologin Zsófia Torma ist eine gut dokumentierte Namensträgerin aus dem 19. Jahrhundert. Ihr Eintrag bestätigt die akzentuierte Form und die Identität, nicht den Beginn der ungarischen Namenspraxis. Ein ungarischer Kalender nennt den 15. Mai und den 17. September als Namenstage. Die Schreibvarianten und ihre Kalendertradition sind damit nachvollziehbar, die genaue historische Erstverwendung bleibt jedoch offen.