Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Rangsignal für männliche Namen in Deutschland, bundesweit, im Jahr 2025. Als Quelle dient beliebte-vornamen.de.
Abel ist die in Bibelübersetzungen verbreitete Form des hebräischen הֶבֶל (Hevel). In Genesis 4,2 wird Abel als zweiter Sohn Adams und Evas eingeführt, der als Hirte neben seinem Bruder Kain steht. Diese Stelle ist die maßgebliche literarische Erstbelegung der Namensform innerhalb der biblischen Überlieferung. Sie ist jedoch keine archäologische Geburtsurkunde und beweist nicht, dass eine historisch greifbare Person namens Abel existiert hat.
Die hebräische Wortgestalt wird häufig mit Hauch, Flüchtigkeit oder Vergänglichkeit verbunden. Spätere griechische und lateinische Bibeltraditionen machten daraus die Schreibformen Abel, die in vielen europäischen Sprachen nahezu unverändert weitergegeben wurden. Der Name wurde dadurch früh in jüdischen und christlichen Lesekulturen verfügbar. Seine Verbreitung als weltlicher Vorname ist von der literarischen Figur zu unterscheiden. Ein späterer Träger wie der niederländische Seefahrer Abel Tasman zeigt, dass Abel im 17. Jahrhundert auch außerhalb einer rein biblischen Rollenbezeichnung als persönlicher Vorname verwendet wurde. Die Schreibweise ist daher alt belegt, die moderne Häufigkeit aber ein Ergebnis vieler konfessioneller und sprachlicher Überlieferungswege.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Deutschland | 2025 | Männlich | 444 | 444 (2025, Deutschland) |