Vorname für weiblich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
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Adina verbindet zwei nicht identische hebräische Schreibungen. In 1. Chronik 11,42 steht עֲדִינָא, wissenschaftlich ʿĂḏînā, im hebräischen Text für Adina, den Sohn des Schiza und Anführer der Rubeniter. Sefaria gibt den Vers mit der hebräischen Originalzeile und der Übersetzung wieder; die lexikalische Auswertung klassifiziert diese Person ausdrücklich als männlichen Eigennamen. Der Textbeleg ist scriptural, aber die Datierung der ältesten erhaltenen Handschrift darf nicht mit der Entstehungszeit der Chronik gleichgesetzt werden.
Die heute weiblich gelesene Form wird anders geschrieben, עָדִינָה, ʿĂḏînāh. Die Union for Reform Judaism führt sie als weiblichen hebräischen Namen mit der Bedeutung „zart, fein“ oder „verfeinert“. Damit ist die biblische Form nicht einfach ein weiblicher Erstbeleg. Sie gehört zur gleichen Laut- und Bedeutungsfamilie, besitzt aber ein anderes Auslautzeichen und eine andere überlieferte Person. Die Geschichte von Adina beginnt in den geprüften Quellen somit mit der männlichen scripturalen Form; die weibliche Verwendung ist eine spätere moderne Namenspraxis.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Bayern | 2024 | Weiblich | 290 | 88 (2010, CH) | Faminino Popularitätsindex |
Keine belegbaren Namenstage gefunden. Die geprüften Kalender enthalten keinen passenden Eintrag.