Vorname für weiblich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift wurde automatisch generiert und kann bei seltenen Namen abweichen.
Agnetha ist eine eigenständige Schreibvariante im nordischen Namengebrauch, nicht bloß eine englische Lautumschrift. Nordic Names ordnet die Form als Variante von Agneta ein und belegt sie im schwedischen Sprachraum bereits für 1446. Damit liegt ein konkreter mittelalterlicher Schreibbeleg vor, während die zugrunde liegende Namensfamilie über Agnes auf das griechische hagnē „rein“ oder „keusch“ zurückführt. Die schwedische Aussprache wird dort als [aŋˈneːta] angegeben.
Die Beleggeschichte zeigt zugleich einen Wechsel der Sichtbarkeit. Für Schweden nennt Nordic Names die stärkste Nutzungsphase seit 1950 und verweist für Januar 1973 auf 271 Namensträgerinnen. Diese Statistik ist eine moderne Bestandsaufnahme, keine mittelalterliche Quelle. Agnetha Fältskog machte die exakte Schreibweise seit den 1960er Jahren international bekannt. Im schwedischen Namenskalender steht die Variante im Umfeld von Agneta; das Institut für Sprache und Volkskunde führt für Agneta den 21. Januar nach Agnes von Rom.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Nordrhein-Westfalen | 2023 | Weiblich | 1 | 1 (2023, Nordrhein-Westfalen) | Faminino Popularitätsindex |