Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Gustava ist in den nordischen Lexika die weibliche Form zu Gustav und zur Latinisierung Gustavus. Nordic Names zitiert Otterbjörk und Brylla für den frühesten schwedischen Beleg 1672. Das ist der früheste bislang datierte Namensträger der exakten Form Gustava, eine neuzeitliche Suffigierung mit -a, keine Runeninschrift. Finnische und norwegische Belege setzt derselbe Artikel ins 18. Jahrhundert. Kustaa Vilkuna, ebenfalls bei Nordic Names, nennt daneben eine Lesart als Variante von Augusta. Die Kurzdeutung „die Erhabene“ trifft nur diese zweite, lateinische Spur. Die erste Spur bleibt die umstrittene Gustav-Etymologie Götarstab.
Isof führt Gustava in der erweiterten schwedischen Namensliste zum 6. Juni, dem Namenstag von Gustav und Gösta, zur Erinnerung an die Königswahl Gustav Vasas 1523. Im finlandsschwedischen Almanach liegt der Tag ebenfalls auf dem 6. Juni. Eine bekannte Trägerin ist die norwegische Schriftstellerin und Missionspionierin Gustava Kielland, geboren 1800 als Susanne Sophie Catharina Gustava Blom. Die isolierte Form Gustava ist damit eine frühneuzeitliche Ableitung, nicht die lateinische Urkundenform Gotstauus von 1225.