Vorname für weiblich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
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Albertina ist eine weibliche Erweiterung der Namensfamilie um Albert. Deren althochdeutsche Bestandteile adal, „edel“, und beraht oder berht, „hell“ beziehungsweise „glänzend“, werden im DMNES als sprachliche Grundlage genannt. Als ältester exakter Beleg der Form Albertina nennt diese Quelle einen italienischen Zeitraum zwischen 1265 und 1339. Der Eintrag liegt in einer lateinisch geprägten historischen Namensüberlieferung vor. Damit ist Albertina deutlich später dokumentiert als ältere Vorformen wie Adalperht oder Albertus.
Die italienische Beleglage unterscheidet Albertina von Alberta, auch wenn beide Formen dieselbe Namensfamilie fortsetzen. Die Endung -ina kann dabei eine eigenständige weibliche Form markieren, ohne dass daraus eine bloße Kurzform folgt. Für die religiöse Überlieferung nennt Nominis die selige Albertina Berkenbrock, deren Gedenktag am 15. Juni gefeiert wird. Eine moderne, außereuropäische Namensträgerin ist Albertina Sisulu, die in Südafrika gegen die Apartheid engagiert war. Historischer Sprachbeleg, religiöse Verehrung und moderne Person gehören zu unterschiedlichen Quellenlagen.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Nordrhein-Westfalen | 2017 | Weiblich | 964 | 964 (2017, Nordrhein-Westfalen) | Faminino Popularitätsindex |