Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Rangsignal für männliche Namen in Österreich, landesweit, im Jahr 2025. Als Quelle dient Statistik Austria.
Die recherchierte Einordnung ist mit mittlerer Beleglage dokumentiert. Einzelne Aussagen bleiben mit Vorbehalt zu lesen.
Aleksander ist die dänische und norwegische Schreibweise von Alexander und wird auch in weiteren slawischen Sprachen als regionale Form verwendet. Der historische Ausgangspunkt ist das Altgriechische Ἀλέξανδρος (Aléxandros), gebildet aus ἀλέξω (aléxō, „abwehren, schützen“) und dem Genitiv ἀνδρός (andrós) zu ἀνήρ (anḗr, „Mann“). In der mittelalterlichen Überlieferung erscheinen lateinische Formen des Namens Alexander in Frankreich, Deutschland und Italien. DMNES führt für Frankreich einen Beleg um 823 und für Deutschland eine Form von 1061 an. Diese Zeugnisse erklären die Namensfamilie, sind aber nicht bereits die nordische Buchstabenfolge Aleksander.
Nordic Names beschreibt Aleksander ausdrücklich als dänische und norwegische Variante und nennt für Norwegen einen dokumentierten Gebrauch seit dem 14. Jahrhundert. Das ist der früheste in der geprüften Quelle für diese konkrete nordische Form angegebene Zeitraum, nicht der Beweis für die allererste Verwendung. Die polnische Schreibweise wurde außerdem durch den Politiker Aleksander Kwaśniewski international sichtbar. So lässt sich die Entwicklung von der griechischen Grundform über die lateinische Schrifttradition zur nordischen Schreibweise nachvollziehen.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Österreich | 2025 | Männlich | 436 | 230 (2001, Österreich) |