Vorname für männlich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
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Für die lateinische Schreibweise Alexej konnte in den geprüften mittelalterlichen Namensquellen kein datierter Erstbeleg gesichert werden. Das Heiligenlexikon nennt Alexej als russische Namensform neben Alexei beim heiligen Alexius von Moskau. Dort ist Alexius als Ordensname ab 1320 belegt, doch die Seite datiert nicht die lateinische Umschrift Alexej. DMNES führt mit Alexis und Alexios griechische Ausgangsformen sowie anderssprachige mittelalterliche Belege, aber keinen eigenständigen Alexej-Nachweis.
Alexej gehört damit zur slawischen Schreibtradition des Namens, deren kyrillische Form Алексей in lateinischen Texten unterschiedlich übertragen werden kann. Die Übereinstimmung der Lautform mit Alexis oder Alexios reicht nicht aus, um deren Erstbelege nachträglich als Alexej zu etikettieren. Als moderner Namensträger ist Alexej von Jawlensky, der russisch-deutsche Maler, mit genau dieser Schreibweise dokumentiert. Sein Personenbeleg zeigt die etablierte Verwendung, beantwortet aber nicht die Entstehungsfrage. Ein Namenstag ist für Alexej über Alexius von Moskau am 12. Februar im katholischen und orthodoxen Kalender anschlussfähig, ohne daraus einen frühen Schreibbeleg abzuleiten.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Nordrhein-Westfalen | 2024 | Männlich | 358 | 1 (2024, Nordrhein-Westfalen) | Faminino Popularitätsindex |