Vorname für weiblich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
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Ananda gehört zur indischen Namensgeschichte und bewahrt die klassische Form Ānanda. SuttaCentral überliefert Ānanda in Pali-Texten als Namen des buddhistischen Schülers und Gefährten des Buddha. Die beiden geprüften Textstellen zeigen, dass es sich nicht nur um ein abstraktes Wort für Freude handelt, sondern auch um eine klar benannte Person der buddhistischen Überlieferung. Die Längenzeichen der wissenschaftlichen Umschrift markieren den langen Vokal. In der lateinischen Alltagsschreibung werden sie häufig weggelassen, wodurch Ananda entsteht.
Der früheste in den geprüften Quellen greifbare Beleg ist die Pali-Textüberlieferung mit Ānanda. SuttaCentral weist auf die Textsammlung hin, datiert damit aber nicht automatisch die älteste erhaltene Handschrift. Diese Unterscheidung ist für die Namensgeschichte wichtig. Ananda Everingham zeigt die moderne Verwendung ohne diakritische Zeichen als Vornamen eines thailändischen Schauspielers. Sein Wikidata-Eintrag nennt das Geburtsjahr 1982. Für Ananda führen Nominis und der deutsche Kalender keinen christlichen Namenstag. Die buddhistische Texttradition wird daher nicht in einen christlichen Kalender übersetzt.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Schweiz | 2024 | Weiblich | 2640 | 265 (2018, DE-nordrhein-westfalen) | Faminino Popularitätsindex |
Keine belegbaren Namenstage gefunden. Die geprüften Kalender enthalten keinen passenden Eintrag.