Vorname für weiblich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
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Der früheste in den geprüften Quellen gefundene Textbeleg für die exakte Form Angelica steht in der italienischen Literatur. Ariostos Orlando furioso erschien laut Biblioteca Angelica erstmals am 22. April 1516 und führt Angelica als zentrale Figur. Eine kunsthistorische Dokumentation des Getty Research Institute verfolgt die Darstellung von Angelica und Medoro ebenfalls auf dieses Epos zurück. Der Nachweis ist ein literarischer Beleg einer Figur. Er beweist nicht, dass 1516 die erste Verwendung von Angelica als persönlicher Rufname war.
Angelica ist sprachlich eine romanische Form aus der Engelwortgruppe. Griechisch ἄγγελος (ángelos, „Bote“) gelangte über lateinisch angelus und angelicus in italienische und später englische Namensformen. Die englische Herkunftszuordnung bezeichnet daher den modernen Sprachgebrauch, nicht die Sprache des frühesten Textbelegs. Angelica, Angelika und Angélica sind getrennte Schreibungen mit gemeinsamer Wortfamilie. Die Malerin Angelica Kauffmann zeigt die Form im 18. Jahrhundert. Nominis führt Angelica mit Namenstagen am 4. und 27. Januar über die Angèle-Tradition.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Schweiz | 2024 | Weiblich | 1144 | 115 (1987, Schweiz) | Faminino Popularitätsindex |