Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Elizabeth ist die im Englischen fest gewordene Schreibung eines hebräisch-griechischen Namens. Behind the Name führt sie auf Ἐλισάβετ, Elisabet, zurück, die griechische Form von hebräisch אֱלִישֶׁבַע, ʾElishevaʿ, „mein Gott ist ein Eid“, aus ʾel und shavaʿ. Exodus 6,23 nennt Aarons Frau als אֱלִישֶׁבַע. Das ist eine biblische Vorform, keine englische Taufurkunde. Lukas 1,5 im SBL-Text des griechischen Neuen Testaments gibt der Mutter Johannes des Täufers den Namen Ἐλισάβετ. Auch das bleibt Schriftform, nicht neuenglische Alltagsschreibung.
Das Dictionary of Medieval Names from European Sources verzeichnet die lateinische Nominativform Elizabeth in den Warwickshire Hundred Rolls für Stoneleigh, 1279-80. Dort steht die th-Schreibung in einer englischen Verwaltungsquelle. Dieselbe Sammlung nennt die Wycliffite Bible von 1395 als volkssprachlichen Bibelbeleg der Form Elizabeth. Isabel und Isabella laufen als okzitanisch-spanische Schwesterlinie daneben und dürfen mit der englischen Form nicht einfach gleichgesetzt werden. Königin Elizabeth I. Trug später genau diese Hofschreibung.