Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Rangsignal für männliche Namen in Österreich, landesweit, im Jahr 2025. Als Quelle dient Statistik Austria.
Die Lautschrift wurde automatisch generiert und kann bei seltenen Namen abweichen. Diese deutsche Aussprachehilfe kann von der Aussprache in der Herkunftssprache abweichen.
Der Eintrag Anselm im Dictionary of Medieval Names from European Sources führt den Namen auf althochdeutsche Elemente zurück. Das erste Element ist *ans, ans- oder ansi- für Gottheit, das zweite helm für Helm oder Schutz. Der früheste in diesem Korpus aufgeführte datierte Nachweis steht als lateinisches Anselmus in Frankreich im Jahr 1014. Weitere Belege folgen unter anderem in Schottland 1107 und in Belgien 1147.
Anselmus ist ein lateinischer Nominativ und damit eine historische Ausgangsform, nicht automatisch die exakte deutsche Schreibweise Anselm. Die mittelalterliche Form wurde durch kirchliche und gelehrte Überlieferung verbreitet. Als prägender Namensträger ist Anselm von Canterbury aus dem 11. Jahrhundert durch Wikidata mit Lebensdaten und kirchlichem Amt dokumentiert. Der Nominis-Eintrag führt für Anselm den 21. April als Gedenktag. Die Entwicklung von der lateinischen Form zur deutschen Kurzform bleibt dabei eine sprachhistorische Rekonstruktion und kein Beleg für eine lückenlose Gebrauchstradition.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Österreich | 2025 | Männlich | 1007 | 303 (1986, Österreich) |