Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
„Aramis“ wurde als Vorname durch Alexandre Dumas’ Roman Les trois mousquetaires weithin sichtbar. Das Werk erschien 1844, und die erhaltene digitale Ausgabe des Project Gutenberg nennt Aramis als einen der drei Musketiere. Die konkrete Schreibweise ist damit in einem datierten französischen literarischen Text belegt. Dumas griff für die Figur auf Henri d’Aramitz zurück, einen historischen französischen Geistlichen und Soldaten. Der Familienname oder Beiname d’Aramitz ist jedoch nicht dasselbe wie ein mittelalterlicher Erstbeleg des Vornamens Aramis.
Die Bedeutung von Aramis lässt sich aus dem Roman nicht sicher übersetzen. Der Name funktioniert dort als literarische Form und wurde später unabhängig als männlicher Vorname übernommen. Wikidata führt sowohl den fiktiven Aramis als Figur der drei Musketiere als auch Henri d’Aramitz als historische Vorlage. Eine religiöse Namenstagszuordnung ist in der bekannten alphabetischen Kalenderquelle nicht verzeichnet. Für Aramis ist daher die literarische Veröffentlichung von 1844 der belastbare Ausgangspunkt, während eine ältere zivile Vornamensgeschichte offenbleibt.
Kein Namenstag bekannt.