Vorname für unisex mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Das kurze Asa umfasst in Namensreferenzen zwei sprachlich getrennte Namen. Die hebräische männliche und unisex Form אָסָא, ʾĀsā, erscheint im Tanach als Name des judäischen Königs Asa. Die hebräische Überlieferung erklärt den Namen nicht sicher als „Arzt“; die traditionelle Deutung bleibt etymologisch unsicher. Die nordische Form Åsa geht dagegen auf altnordisch Ása zurück, eine Kurzform zu Namen mit dem Element áss, urnordisch *ansuR, „Gottheit“. ISOF bezeichnet Åsa als einen häufigen Frauennamen in wikingerzeitlichen Runeninschriften.
ISOF nennt als früheste überlieferte Schreibform die Runenform asa. Dieser Beleg betrifft die nordische Variante Åsa und nicht automatisch die hebräische Asa aus dem Tanach. Die biblische Asa-Form ist ein Textbeleg, dessen Entstehungszeit und älteste erhaltene Handschriften getrennt zu betrachten sind. Der schwedische Namenstag fällt auf den 12. September, im finnlandschwedischen Almanach auf den 13. Juni. Diese Kalendertage gehören zur nordischen Åsa-Tradition und werden nicht auf die hebräische Form übertragen. Asa Butterfield, Asa Griggs Candler und Åsa Larsson zeigen verschiedene moderne Namensräume.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Schweiz | 2023 | Männlich | 2923 | 307 (2018, DE-nordrhein-westfalen) | Faminino Popularitätsindex |
| Schweiz | 2023 | Weiblich | 5202 | 483 (2021, Schweiz) | Faminino Popularitätsindex |