Vorname für männlich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Benjamin ist die lateinische und deutsche Schreibweise des hebräischen בִּנְיָמִין, wissenschaftlich Binyāmīn. In Genesis 35:18 wird der Name ausdrücklich erzählt. Rachel nennt ihren Sohn zunächst Ben-Oni, „Sohn meiner Not“, und Jakob gibt ihm danach den Namen Binyāmīn. Dieser biblische Textbeleg ist die früheste in den geprüften Quellen fassbare Namensüberlieferung, doch die Entstehungszeit des Buches und die Datierung der ältesten erhaltenen Handschriften sind davon getrennt zu betrachten. Das Jewish Theological Seminary weist außerdem auf die doppelte Deutung „Sohn der rechten Hand“ und „Sohn des Südens“ hin.
Für die europäischen Schreibungen liefert DMNES datierte Textzeugen. Die Wycliffite Bible von 1395 schreibt Beniamyn und Benjamin, die Geneva Bible von 1560 Beniamín. Der Akzent in Benjamín gehört zur spanischen Orthografie und ist keine neue hebräische Namensform. Benjamin Franklin zeigt die internationale neuzeitliche Verbreitung. Der katholische Gedenktag des heiligen Diakons Benjamin wird am 31. März begangen.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Nordrhein-Westfalen | 2025 | Männlich | 65 | 1 (2021, Nordrhein-Westfalen) | Faminino Popularitätsindex |