Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Bess ist eine englische Kurzform von Elizabeth. Das norwegische Store norske leksikon beschreibt Bess als englische Koseform. Eine onomastische Studie zur Entwicklung englischer Spitznamen nennt Bess und Bessie als Formen, die im 16. Jahrhundert und erneut im 19. Jahrhundert häufig verwendet wurden. Dieser Befund beschreibt den Gebrauch als Koseform, nicht zwingend die Eintragung als selbstständiger amtlicher Vorname.
Die Tudorzeit prägte die öffentliche Wahrnehmung zusätzlich. „Good Queen Bess“ war ein Beiname Elisabeths I. Und damit kein unabhängiger Geburtsname. Bess of Hardwick ist ein klarer historischer Personenbeleg, Bess Armstrong ein moderner. Die Namensgeschichte muss deshalb zwischen höfischem Beiname, privater Kurzform und eigenständiger Vornameneintragung unterscheiden. Ein einzelnes Dokument, das die allererste Personenverwendung der exakten Form Bess festlegt, liegt bislang nicht vor. Die zeitliche Einordnung ins 16. Jahrhundert bleibt ein belastbarer Gebrauchshinweis, aber kein beweisbarer Erstbeginn.
Keine Rangdaten bekannt.
Kein Namenstag bekannt.