Weiblicher und geschlechtsneutraler Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Rangsignal für weibliche Namen in Österreich, landesweit, im Jahr 2025. Als Quelle dient Statistik Austria.
Jede Zeile zeigt eine separat belegte Kombination aus Schreibweise, Geschlecht, Herkunft und Bedeutung.
Bilge führt zu einem alten türkischen und alttürkischen Wortfeld für Weisheit und Wissen. Die Freie Universität Berlin beschreibt die Bilgä Kaγan Inschrift als Begräbnisstele aus dem Jahr 735. Eine wissenschaftliche Veröffentlichung datiert ihre Errichtung auf den 20. September 735, während die Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi den September 735 ebenfalls als Entstehungszeit nennt. In der Inschrift steht die ältere Form Bilgä. Sie ist ein epigraphischer Beleg der Namensformfamilie, aber nicht identisch mit der modernen türkischen Schreibweise Bilge.
Das Türkische Sprachatlasmaterial erklärt bilge als weise oder wissende Person. Die moderne Form Bilge ist damit keine freie Neubildung, sondern eine normalisierte türkische Weiterführung einer sehr alten Bezeichnung. Der historische Inschriftenbeleg betrifft den Herrschernamen Bilgä Kağan und nicht jede spätere Vergabe an Frauen oder Männer. Bilge Karasu zeigt die moderne literarische Verwendung als Personenname. Die Form ist im heutigen Türkischen deshalb geschlechtsübergreifend anschlussfähig.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Österreich | 2025 | Weiblich | 2201 | 635 (2007, Österreich) |
| Essen | 2023 | Männlich | 417 | 417 (2023, Essen) |
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