Vorname für männlich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
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Die exakte Form Branko ist in den geprüften belastbaren Quellen spätestens im 19. Jahrhundert belegt. Die serbische Enzyklopädie und das offizielle Archiv von Novi Sad dokumentieren, dass der Dichter Aleksije Radičević den Namen Branko annahm und ihn bereits bei seinem ersten Gedichtband von 1847 führte. Dieser literarische Nachweis datiert eine sichere Verwendung der Schreibweise, beweist aber nicht, dass sie damals erstmals entstand. Das Meertens-Institut ordnet Branko als südslawische Koseform ein und verbindet ihn mit Branislav und Bronislav sowie einer Wurzel für Schutz oder Verteidigung.
Damit sind Vorform und exakte Form zu trennen. Die Namengeschichte von Branislav oder Bronislav reicht nicht automatisch als Erstbeleg für Branko. Der Name blieb im südslawischen Raum eigenständig verbreitet und wurde auch außerhalb Serbiens übernommen. Besonders gut dokumentiert ist Branko Radičević, dessen bewusst gewählte Namensform die moderne literarische Überlieferung prägte. Ein verlässlich belegter allgemein gültiger Namenstag für Branko ist in den geprüften katholischen Verzeichnissen nicht nachgewiesen.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Schweiz | 2023 | Männlich | 3100 | 121 (2018, DE-nordrhein-westfalen) | Faminino Popularitätsindex |
Keine belegbaren Namenstage gefunden. Die geprüften Kalender enthalten keinen passenden Eintrag.