Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
„Christabel“ ist eine englische weibliche Mischbildung. Behind the Name verbindet Christina mit dem Namenssuffix bel, das an lateinisch bella, „schön“, angelehnt ist. Forebears gibt die ältere Namensgeschichte vorsichtiger wieder und zitiert das Oxford Dictionary of Christian Names von 1947. Dort werden Christable 1561, Christabell 1604, Christobelle 1687 und Christabel in Cornwall 1727 genannt. Der exakte Eintrag aus Cornwall ist in dieser zusammengefassten Quelle der früheste datierte Beleg der heutigen Schreibweise, nicht der Nachweis einer einzigen Entstehung.
Die mittelenglische Romanze Sir Eglamour d’Artois und Balladentraditionen führen die Form in die Literatur. Samuel Taylor Coleridge veröffentlichte sein Gedicht Christabel 1816, die Primärtextausgabe dokumentiert Titel und Schreibweise. Behind the Name beschreibt diese literarische Wirkung als wichtigen Faktor der späteren Nutzung. Christabelle, Christobel und Christabell sind belegte Varianten, aber keine austauschbaren historischen Belege. Die Aktivistin Christabel Pankhurst zeigt den modernen Gebrauch als Personenname.
Kein Namenstag bekannt.