Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Rangsignal für weibliche Namen in Deutschland, Köln, im Jahr 2022. Als Quelle dient Köln Open Data.
„Christel“ ist keine antike griechische Originalform, sondern eine deutsch geprägte Koseform der Christina beziehungsweise Kristina. Das schwedische Institut für Sprache und Volkskunde beschreibt Christel ausdrücklich als deutsche ursprüngliche Koseform zu Kristina und nennt daneben die finlandschwedische Form Kristel. Die Svenska Akademien führt Christel ebenfalls als deutsche Koseform von Christina. Sprachgeschichtlich reicht die Namensfamilie über lateinisch Christina zu griechisch Χριστός, Christós, „der Gesalbte“; diese Etymologie ist nicht mit dem Entstehungsjahr der Kurzform gleichzusetzen.
Für die exakte Schreibweise liefert der offizielle ISOF-Eintrag einen konkreten Gebrauchshinweis. Christel ist dort erstmals für 1897 belegt. Das ist eine schwedische Belegangabe und kein Beweis für die allererste Verwendung in allen deutschsprachigen Regionen. Die Schreibweise Kristel ist als finlandschwedische Kalenderform dokumentiert und bleibt orthografisch getrennt. Nominis führt Christel unter den abgeleiteten Formen von Christelle und nennt den lokalen 24. Juli.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Köln | 2022 | Weiblich | 855 | 360 (2010, Köln) |