Männlicher und geschlechtsneutraler Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Rangsignal für weibliche Namen in Schweiz, landesweit, im Jahr 2024. Als Quelle dient Bundesamt für Statistik Schweiz.
Jede Zeile zeigt eine separat belegte Kombination aus Schreibweise, Geschlecht, Herkunft und Bedeutung.
Die Lautschrift wurde automatisch generiert und kann bei seltenen Namen abweichen. Diese deutsche Aussprachehilfe kann von der Aussprache in der Herkunftssprache abweichen.
Claude ist die französische Form des lateinischen Claudius. Der römische Name wird mit claudus verbunden, dem lateinischen Wort für „lahm“ oder „hinkend“. Claudius war außerdem der Name mehrerer römischer Geschlechter. Die französische Form entwickelte sich aus der lateinischen Überlieferung und wurde im Französischen sowohl für Männer als auch später für Frauen verwendet. Das erklärt, warum Claude in der modernen französischen Namenspraxis geschlechtsübergreifend vorkommt.
Der früheste im geprüften Bestand gefundene Beleg der exakten französischen Schreibweise Claude stammt aus dem Jahr 1440. DMNES verzeichnet Claude in einer mittelfranzösischen Quelle. Ältere verwandte Belege wie Glaude von 1380 sind anders geschrieben und werden hier nicht als identische Form ausgegeben. In Italien erscheint später Claudio, während Claudius als lateinische Ausgangsform weitergeführt wird. Nominis führt Claude außerdem mit den katholischen Gedenktagen am 15. Februar für Claude La Colombière und am 6. Juni für den heiligen Claude. Der Maler Claude Monet und der Komponist Claude Debussy gehören zu den bekanntesten Namensträgern.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
Für weitere Spalten horizontal scrollen
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Schweiz | 2024 | Männlich | 2960 | 579 (2003, Schweiz) |
| Schweiz | 2024 | Weiblich | 2941 | 2068 (2010, Schweiz) |