Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Rangsignal für weibliche Namen in Schweiz, landesweit, im Jahr 2024. Als Quelle dient Bundesamt für Statistik Schweiz.
Die Lautschrift wurde automatisch generiert und kann bei seltenen Namen abweichen. Diese deutsche Aussprachehilfe kann von der Aussprache in der Herkunftssprache abweichen.
Claudine ist eine französische weibliche Form und Diminutivbildung zu Claude. Claude geht auf Claudius zurück, den lateinischen Namen der römischen gens Claudia. Die weitere Wurzel wird mit claudus für „lahm“ oder „hinkend“ verbunden. Das französische Suffix ine macht aus Claude eine weibliche und traditionell verkleinernde Form. Claudine bedeutet deshalb im engeren Sinn „kleine Claude“ oder „weibliche Claude“, nicht ein separates französisches Grundwort.
Der früheste im geprüften Bestand gefundene Beleg der exakten Schreibweise Claudine stammt aus England und datiert auf 1589. DMNES führt die Form in einem frühneuzeitlichen, französisch geprägten Zusammenhang im Artikel zu Claudia. Die Form wurde besonders im französischen Sprachraum weitergeführt. Die Ordensgründerin Claudine Thévenet und die Schauspielerin Claudine Auger sind bekannte Namensträgerinnen. Nominis nennt den 3. Februar für die heilige Claudine Thévenet und den 20. März für Claudia und ihre Gefährtinnen. Beide Einträge werden hier als direkte oder ausdrücklich zugeordnete Kalenderbelege dokumentiert. Die Namenstage beruhen auf der exakten Form Claudine beziehungsweise der im Eintrag genannten Heiligengruppe.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Schweiz | 2024 | Weiblich | 2943 | 837 (2002, Schweiz) |