Weiblicher und männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Jede Zeile zeigt eine Schreibweise mit Geschlecht, Herkunft und möglicher Bedeutung.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Damaris ist die deutsche und internationale Wiedergabe von altgriechisch Δάμαρις. Der früheste in den bekannten Textzeugen selbst nachgelesene Beleg steht in Apostelgeschichte 17,34. Nestle 1904 liest dort γυνὴ ὀνόματι Δάμαρις. Die Stelle nennt eine Frau in Athen, die nach der Areopagrede des Paulus zum Glauben kommt. Das ist ein schriftlicher Textbeleg, kein Grabstein und keine datierte Geburtsurkunde. Die Abfassung der Apostelgeschichte gehört ins erste Jahrhundert, erhaltene Handschriften sind jünger.
Die Etymologie ist unsicher. Behind the Name neigt zu δάμαλις, Färse oder Mädchen. Andere Erklärungen gehen von δάμαρ, Ehefrau, oder von einer Kurzform des klassischen Namens Δαμαρέτη aus. Eine spartanische Vaseninschrift SEG XI 669 mit der Form Damaris wird in der Forschung als älterer epigraphischer Beleg diskutiert, lag aber nicht im Volltext vor.
Die biblische Figur ist weiblich. In modernen Namensbeständen kommt Damaris daneben als männlicher Vorname vor. Das ändert die antike Textgestalt nicht. Die lateinische und deutsche Form Damaris folgt der griechischen Lautung ohne eigene Umbildung.