Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Dena wird im Katalog hebräisch geführt und gehört sprachlich in die Nähe von דִּינָה, Dīnāh, der Tochter Jakobs in Genesis 30,21 und Genesis 34. Behind the Name und Brown-Driver-Briggs erklären Dinah als „gerichtet“ oder „Urteil“ zur Wurzel דין, dīn, „richten“. Die biblische exakte Form ist Dinah oder Dina, nicht Dena. Die englische und deutsche Schreibung Dena ist eine neuere Variante derselben Wurzel, keine masoretische Orthografie.
Der früheste belastbare Textbeleg der hebräischen Vorform steht in Genesis. Die Standardhandschrift des masoretischen Textes ist der Codex Leningradensis von 1008. Genesis 30 und 34 als Erzählstoff liegen vor dieser mittelalterlichen Handschrift. Ein Inschriften- oder Bibelbeleg genau Dena fehlt in den bekannten hebräischen Quellen. Persisches Dena als Gebirgsname ist ein anderes Wort und wird hier nicht als Herkunft eingesetzt. Eine namentlich identifizierte Trägerin der exakten lateinischen Buchstabenfolge ist die Schauspielerin Dena Dietrich im 20. Jahrhundert. Einen christlichen Namenstag gibt es für Dena nicht, weil die biblische Vorform der jüdischen Schrifttradition angehört.
Kein Namenstag bekannt.