Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Dina ist die im Deutschen übliche Form des hebräischen Namens דִּינָה, wissenschaftlich Dīnā. Wikipedia gibt die Bedeutungen judged und vindicated. Das Jewish Women's Archive übersetzt her judgment und betont, dass der Bibeltext im Gegensatz zu den Söhnen keine Namenserklärung liefert. Die englische Bibel schreibt meist Dinah. Dina und Dinah sind also orthografische Traditionen derselben hebräischen Form, keine verschiedenen Ursprungsnamen.
Die früheste bekannte Textstelle steht in Genesis 30,21. Sefaria überliefert dort die Geburt der Tochter Leas und Jakobs. Das ist ein scripturaler Textbeleg, keine datierbare Handschrift eines einzelnen Jahres. Die ältesten erhaltenen Bibelhandschriften sind jünger als die erzählte Zeit. Genesis 34 erzählt die Episode von Sichem. Eine neuzeitliche Trägerin der exakten lateinischen Form Dina ist die britische Sprinterin Dina Asher-Smith. Ein christlicher Namenstag der Jakobstochter ist in Nominis nicht belastbar belegt und darf nicht übertragen werden.
Kein Namenstag bekannt.