Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Elisabeta mit t und ohne h taucht 1377 im lateinischen Poll-Tax-Material von Fenwick als Nominativ auf. DMNES stellt den Beleg zur Elizabeth-Gruppe. Es handelt sich um englisches Verwaltungslatein, nicht um eine slawische Taufurkunde. Dieselbe Quelle kennt im selben Satz auch Elizabeta und Elizabetha. Die drei Schreibungen sind dort graphische Varianten einer Personennamenklasse, keine getrennten Etymologien.
In rumänischer Hofsprache trägt Elisabeth zu Wied als Königin den Namen Elisabeta. Das ist ein neuzeitlicher staatlicher Gebrauch der Form, Jahrhunderte nach dem englischen Steuerbeleg. Ukrainische Etymologie führt kirchenslawisch Єлисаветь und bulgarisch Елисавета auf griechisch Ἐλισάβετ zurück. Diese slawischen Vollformen erklären, warum Kataloge Elisabeta als slawisch führen. Sie ersetzen den lateinischen Beleg von 1377 nicht. Die Ruderin Elisabeta Lipă belegt die Form im rumänischen 20. Jahrhundert als eigenständigen Rufnamen.
Kein Namenstag bekannt.