Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Elzbieta ist die diakritikfreie Wiedergabe des polnischen Frauennamens Elżbieta, der slawischen Form von Elisabeth. Żuraszek-Ryś fasst die polnische Anthroponomastik zusammen. Die hebräische Wurzel ist Elisheba, gedeutet als „Gott ist mein Eid“. In polnischen Urkunden steht zuerst die lateinische Vorform Helisabeth. Taszycki und Grzenia nennen 1198 die Gattin des Herzogs Mieszko, „prima uxor eius Helisabeth“. Das ist nicht die exakte polnische Schreibung.
Die polonisierte Form Elżbieta ist nach Grzenia und nach Fros und Sowa ab 1393 greifbar. Elsebeth 1307 ist eine deutsche Zwischenform. Die Graphie ohne Ż ist eine neuere Transkription derselben Namensform, kein eigener mittelalterlicher Typ. Elżbieta Zawacka trug die polnische Vollform. Der katholische Namenstag folgt in Polen dem Fest der heiligen Elisabeth von Ungarn am 17. November.