Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Jede Zeile zeigt eine Schreibweise mit Geschlecht, Herkunft und möglicher Bedeutung.
Im masoretischen Text von Ester 2,7 steht הֲדַסָּה הִיא אֶסְתֵּר. Hadassa ist dort der hebräische Rufname, Ester die zweite Namensform derselben Figur. Die Umschrift ʾEstēr gibt die hebräische Graphie ohne das lateinische th wieder. Die Universität Iowa hält die Deutung für umstritten. Ernsthaft diskutiert werden altpersisch stāra, „Stern“, und eine Anlehnung an Ischtar. Eine Herleitung über hebräisch s-t-r, „verbergen“, kennzeichnet dieselbe Studie als nachträgliche Volksetymologie.
Das ist ein scripturaler Textbeleg der hebräischen Form, keine datierte Originalrolle. Lateinisch Esther und griechisch Ἐσθήρ sind Übertragungen. DMNES verzeichnet Ester als Taufname bei Protestanten des 16. Jahrhunderts. Die kurdische Schreibung Estêr gibt dieselbe biblische Form in Lateinbuchstaben wieder. Sie ist keine eigenständige kurdische Inschrift und kein älterer Beleg als der hebräische Text.
Kein Namenstag bekannt.