Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
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Fantina ist in den geprüften Quellen zuerst als venezianischer Frauenname greifbar, nicht als französische Taufurkunde. Die italienische Namenkunde stellt die Form zur männlichen mittelalterlichen Reihe Fantino, Fante und Fantinus. Enrico De Felice führt sie auf lateinisch infans über das ältere italienische fante im Sinn von Kind oder jungem Burschen zurück. Die Katalogherkunft französisch betrifft damit die romanische Wortfamilie um enfant, nicht einen in Frankreich datierten Beleg der exakten Form Fantina.
Der früheste in den geprüften Quellen gefundene Personenträger ist Fantina Polo, Tochter von Marco Polo und Donata Badoer. Ihr Name steht in venezianischen Rechtsvorgängen des 14. Jahrhunderts, darunter die Ehe mit Marco Bragadin und der spätere Streit um väterliches Gut. Das ist ein urkundlicher Namensträger, keine Inschrift und keine französische Dichtung. Die literarische Fantine in Victor Hugos Les Misérables ist eine eigens geformte Figur und darf nicht mit der Venezianerin gleichgesetzt werden. Ein eigener katholischer Namenstag für die exakte Form Fantina fehlt im Ökumenischen Heiligenlexikon.
Für diesen Namen liegen uns keine auswertbaren Rangdaten vor.
Keine belegbaren Namenstage gefunden. Die geprüften Kalender enthalten keinen passenden Eintrag.