Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Rangsignal für weibliche Namen in Österreich, landesweit, im Jahr 2025. Als Quelle dient Statistik Austria.
Fauna ist in der lateinischen Überlieferung zuerst ein Theonym, kein römischer Alltagsvorname. Marcus Terentius Varro erläutert in De lingua Latina die Fauni als lateinische Gottheiten und hält fest, dass es Faunus und Fauna gebe. Die Schrift entstand in der Mitte des 1. Jahrhunderts v. Chr. Der Beleg ist literarisch und nennt die exakte Form Fauna als göttliche Gestalt neben Faunus, nicht als Taufnamen einer historischen Frau.
Spätere lateinische Mythographie kennt Fauna außerdem als weissagende Schwester des Faunus, auch Fatua genannt. Das bleibt Götterlehre. Carl von Linné übernahm denselben Namen als naturkundliches Appellativ im schwedischen Tierkatalog des 18. Jahrhunderts. Die zoologische Sammelbezeichnung ist eine neuzeitliche Fachwortschöpfung, keine Fortsetzung einer römischen Vornamenpraxis. Moderne Mädchennamen Fauna knüpfen an Göttin oder Fachwort an. Sie stehen außerhalb der antiken Namensgebung. Als Vorname bleibt Fauna eine junge Übertragung des Theonyms, nicht eine republikanische Alltagsbenennung.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Österreich | 2025 | Weiblich | 2470 | 2240 (2013, Österreich) |
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