Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Rangsignal für weibliche Namen in Österreich, landesweit, im Jahr 2025. Als Quelle dient Statistik Austria.
Gerda ist die latinisierte und im Deutschen fest gewordene Form der skandinavischen Gerd aus altnordisch Gerðr. Wiktionary und Nordic Names stellen sie zu garðr „Gehege, Schutz“. Daneben kennen deutsche und niederländische Namenbücher Gerda als Koseform von Gerharda und Gerhardina. Diese zweite Linie gehört zu Gerhard mit gēr und hart und erklärt die volkstümliche Speerdeutung. Für den nordischen Ursprung der Bedeutung „Die Schützerin“ bleibt die Gerðr-Linie maßgeblich.
Der früheste in den geprüften Quellen gefundene Beleg der exakten Form Gerda liegt in Dänemark im späten 15. Jahrhundert, so Hornby über Nordic Names. Für Schweden nennen Otterbjörk und Brylla 1822, für Norwegen Alhaug 1847 in Drammen. Das ist eine neuzeitliche Vornamenstatistik, keine Runeninschrift. Hans Christian Andersen gab 1844 dem Mädchen in „Die Schneekönigin“ den Namen Gerda. Diese literarische Figur hat die deutsche Aufnahme des Namens im 19. Jahrhundert mitgeprägt, ersetzt aber nicht den älteren dänischen Beleg.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Österreich | 2025 | Weiblich | 1515 | 153 (1984, Österreich) |