Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Gerhardine ist keine eigenständige althochdeutsche Zweinamensbildung, sondern eine neuzeitliche Frauenform zu Gerhard. Nordic Names bestimmt sie als Variante von Gerhardina mit dem femininen Suffix -dine beziehungsweise -ine. Die Bedeutung „Die starke Speerkämpferin“ überträgt die Glieder von Gerhard, gēr „Speer“ und hart „fest“, auf eine neuzeitliche Frauenform. Das Deutsche Wiktionary listet Gerhardine neben Gerharda, Gerharde und Gerhardina als weibliche Ableitungen von Gerhard.
Der früheste bekannte Nachweis der exakten Form Gerhardine steht in Norwegen 1760. Nordic Names zitiert dafür Kristoffer Kruken und Ola Stemshaug, Norsk Personnamnleksikon. Der Gebrauch blieb dort bis ins 20. Jahrhundert, mit einem Ende um 1958 nach Gulbrand Alhaug. Eine mittelalterliche Urkunde oder Inschrift mit Gerhardine wurde in Förstemann, DMNES und den bekannten Heiligenkalendern nicht gefunden. Ein eigener Namenstag für Gerhardine fehlt in den bekannten katholischen und nordischen Kalendern.
Keine Rangdaten bekannt.
Kein Namenstag bekannt.
Keine bekannten Namensträgerinnen und Namensträger.