Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Giselberta ist die weibliche Form zu Giselbert. Die Namenglieder sind althochdeutsch gisal Geisel, Pfand und beraht glänzend. Köbler setzt gisal so an. Förstemann führt unter dem Stamm GISIL die verwandte Frauenform Giselberga neben Gisemberga nach Paulus Diaconus, Historia Langobardorum VI 55. Das ist eine langobardische Textform mit -berga, nicht bereits die neuhochdeutsche Endung -berta.
Die männliche Vorform Gislebertus steht um 823 im Polyptychon des Irminon. Förstemann nennt außerdem Gisilbert im 7. Jahrhundert. Die genaue neuhochdeutsche Form Giselberta ist in den bekannten mittelalterlichen Namenskorpora seltener als Giselberga und Giselbertus. Sie gehört sprachlich zur selben gisal-beraht-Gruppe und ist als spätere feminine Ausformung von Giselbert zu lesen, nicht als eigener voralthochdeutscher Name. Ein christlicher Namenstag nur für Giselberta ist im Heiligenlexikon nicht belegt.
Keine Rangdaten bekannt.
Kein Namenstag bekannt.
Keine bekannten Namensträgerinnen und Namensträger.