Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Giada ist im Italienischen zunächst das Wort für den Edelstein Jade. Treccani leitet giada vom französischen jade und weiter vom spanischen (piedra de la) ijada (Stein der Weiche) ab, lateinisch ilia (Flanke). Die wörtliche Mineralbedeutung ist also romanisch und frühneuzeitlich, kein altrömischer Vorname. Behind the Name bucht Giada als italienische Form von Jade, also als übertragenen Vornamen aus dem Appellativ.
Ein Taufname Giada vor dem 20. Jahrhundert lag in den bekannten biografischen Quellen nicht vor. Der früheste bislang sicher identifizierte Trägerinnenname ist die in Rom geborene Köchin und Fernsehautorin Giada Pamela De Benedetti, bekannt als Giada De Laurentiis, geboren 1970. Wikipedia führt Giada als ihren Geburtsvornamen. Der Vorname ist damit als neuzeitliche Übertragung des Steinworts greifbar, nicht als mittelalterliche Heiligennamenform. Ein Heiligentag darf nicht erfunden werden.
Kein Namenstag bekannt.