Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Gregoria gibt die griechische Femininform Γρηγορία wieder, wissenschaftlich Grēgoría. Sie gehört zu Γρηγόριος und zum Adjektiv γρήγορος, wachsam. Ein sicher identifizierter Namensträgerinnenbeleg ist die byzantinische Kaiserin Gregoria, Gattin Konstantins III. Und Mutter Konstans II. Lynda Garland datiert die Heirat in das Jahr 629 oder 630 und beschreibt ihre Rolle in der Minderjährigenregentschaft nach 641. Die griechische Namensform ist damit als Kaiserinnenname des siebten Jahrhunderts bezeugt, nicht als bloße moderne Ableitung.
Die lateinische Schreibweise Gregoria gibt dieselbe Form wieder, ohne die griechische Vorform zu ersetzen. Wikidata führt sie als Gregoria. Ein eigener Heiligentag der exakten Form Gregoria ist in der bekannten Nominis-Liste unter G und im Heiligenlexikon-Vornamenregister G nicht ausgewiesen. Die männliche Heiligenfamilie um Gregor darf deshalb nicht stillschweigend auf Gregoria übertragen werden.
Kein Namenstag bekannt.