Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Gustav ist die in Deutschland und im übrigen Norden verbreitete v-Schreibung des altschwedischen Namens, den Isof als Gustav (Gustaf) behandelt. Ein in den geprüften Quellen gefundener Textbeleg ist eine lateinische Urkundenform von 1225 aus Västergötland, bei Isof Gotstauus, in der englischen Wikipedia Gostauus. Das Dictionary of Medieval Names from European Sources setzt eigene schwedische Belege erst 1350 an, etwa Godstauus und Gøstaff. Die heutige Schreibung Gustav ist eine spätere Normalisierung, keine Runeninschrift.
Die Etymologie bleibt offen. Otto von Friesen, referiert bei Isof und in der Namenswikipedia, las ein Beinamen „Götarstab“, also Stütze der Westgöten, aus Gautr und stafr. Die Svenska Akademien spricht von der schriftsprachlichen Form zu Götstaf. Daneben steht die Deutung als Umbildung von slawisch Gostislav. Die rekonstruierte norröne Vollform *Gautstafr ist im altnordischen Zeitraum schwach bezeugt. Königlich wurde der Name mit Gustav Vasa. Der Komponist Gustav Mahler trägt die deutsche v-Form. Der schwedische Namenstag ist der 6. Juni.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
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| Deutschland | 2025 | Männlich | 195 | 195 (2025, Deutschland) |